Rezension zur Anthologie Das Fest der Vampire

Ach je… Nachdem ich mit „Das Fest der Zwerge“ zum ersten Mal eine wirklich rund um gelungene Fantasy-Weihnachts-Anthologie gefunden habe, hatte ich wahnsinnig hohe Erwartungen an dieses Buch. Aber das war wohl eher nichts…

In „Das Fest der Vampire“ gab es kaum eine Geschichte, die übers Mittelmäßige hinaus gekommen ist, dafür jedoch jede Menge Geschichten von der Resterampe. Zumindest machte es auf mich diesen Eindruck.

Zwar waren die Geschichten in „Das Fest der Zwerge“ genauso kurz und größtenteils auch genauso skurril wie in „Das Fest der Vampire“, doch von dem (teils schon sehr schwarzen) Humor, der mich am ersten Band so gereizt hat, ist hier nichts mehr geblieben und die Geschichten driften hier häufig ins Sinnlose und Geschmacklose ab.

Dazu kommt natürlich noch, dass auch hier wieder nur ein Bruchteil der Geschichten die im Titel erwähnte Spezies enthält. Zwar war das bei „Das Fest der Zwerge“ nicht anders und für mich ist es kein wirklicher Störfaktor, doch dass nur 3 von 15 Geschichten tatsächlich Vampire enthalten, ist zumindest eine Anmerkung wert.

Alles in allem ist dieses Buch bis auf einige (sehr) wenige Highlights so ziemlich überflüssig. Daher nur 2 von 5 Sternen.

Veröffentlicht von Rike (Filia Libri)

20something | bibliomanisches Bücherfresserchen, Leseratte, Bibliophile | begeisterte Fantasy-Leserin, die auch gerne mal queerbeet liest | Studentin der Anglistik, Amerikanistik und Germanistik | bekloppter Sprachnerd, der zusätzlich noch Spanisch, Niederländisch und Russisch lernt | Serienjunkie, Geek (und manchmal Fan) Girl | Whovian | Chaotin | BookCrosserin | Bloggerin seit ca. 2005 und seit 2010 konstant auf Anima Libri - Buchseele

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2 Kommentare zu “Rezension zur Anthologie Das Fest der Vampire”

  1. schade, nur 2 sterne. dabei sieht das cover so witzig aus. und vampire als weihnachtsgeschichte, das wäre doch mal was. 😉
    lg, abraxandria

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