Rezension zu Blood & Chocolate von Annette Curtis Klause

Annette Curtis Klause - Blood & ChocolateAdd on GoodReadsAnnette Curtis Klause – Blood & Chocolate
 
Originaltitel: Blood & Chocolate
Verlag: Heyne fliegt
Format: Gebunden mit Schutzumschlag
Seiten: 336
ISBN: 978-3453266919
 
 
[mygenres]  
 
 

Kannst Du mich lieben, so wie ich bin?

Nur bei Mondschein fühlt sich die sechzehnjährige Vivian ganz in ihrem Element. Dann verwandelt sich das schöne und leidenschaftliche Mädchen in einen Wolf und streift gemeinsam mit ihrem Rudel durch die Wälder Marylands. Doch seit dem Tod ihres Vaters ist das Rudel ohne Anführer, und fünf junge Männer, rau und unberechenbar, kämpfen um ihr Herz. Als Vivian sich eines Tages in Aiden, einen Menschen, verliebt, muss sie eine schicksalhafte Entscheidung treffen …

Kannst Du mich lieben, so wie ich bin? Für die sechzehnjährige Vivian ist diese Frage mehr als ein Spiel. Denn das schöne und mutige Mädchen verbirgt ein Geheimnis: Nachts verwandelt sie sich in einen Wolf. Vivian liebt das wilde Streifen durch die mondbeschienenen Wälder Marylands, sie ist gern Teil ihres Wolfsrudels. Doch wie gefährlich dieses Anderssein ist, erfährt sie, als ihr Vater von aufgebrachten Menschen getötet wird und das Rudel fortan ohne Anführer ist. Während sich eine Gruppe von fünf jungen Männern, unberechenbar in ihrer Lust nach Blut, um Vivian bemühen, zieht es ihr Herz immer stärker zu ihrer menschlichen Seite. Eines Tages findet sie in ihrer Highschool ein Gedicht über Wölfe. Tief berührt von der Schönheit der Worte, macht Vivian den Verfasser der Zeilen ausfindig. Es ist Aiden, einer ihrer Mitschüler. Zwischen beiden entspinnt sich eine tiefe Liebe, doch als der sensible Aiden ihr wahres Wesen erkennt, scheint alles verloren. Kann er seine Furcht überwinden? Und kann Vivian die Wölfe ihres Rudels in Schach halten?

 
 
Meinung:
 
13 Jahre nachdem das englische Original von „Blood & Chocolate“ in den USA erschienen ist und drei Jahre nach dem Erscheinen des gleichnamigen Films, wurde der Roman jetzt auch ins Deutsche übersetzt.

Schon beim Lesen der Inhaltsangabe war ich verwundert und habe mich gefragt, ob ich mich jetzt wirklich so wenig an den Film erinnere oder die beiden inhaltlich tatsächlich so wenig übereinstimmen. Und abgesehen von der Rahmenhandlung und den Namen der Charaktere gibt es tatsächlich nicht allzu viele Übereinstimmung, was aber wirklich nicht tragisch ist.

Die 16-jährige Vivian ist ein loup-garou, ein Werwolf, deren Rudel die alte Heimat verlassen musste, da einige Wölfe ihrer Lust nach menschlichem Blut nicht widerstehen konnten. In ihrer neuen Heimat in Maryland ist Vivian mehr den je zwischen ihrer menschlichen und animalischen Seite hin und hergerissen, denn zum einen liebt sie es nachts mit ihrem Rudel durch die Wälder zu jagen und andererseits sehnt sie sich danach auch außerhalb des Rudels Kontakte zu gleichaltrigen zu schließen.

Als sie eines Tages in der Schülerzeitung ein Gedicht über Werwölfe liest, versucht sie mehr über dessen Autor zu erfahren. Und als sie so ihren Mitschüler Aiden kennen lernt, ist ihr Jagdinstinkt geweckt.

Obwohl sie gerade erst 16 ist, weiß Viviane als eine der wenigen ungebundenen Frauen im Rudel sehr wohl wie sie den Männern den Kopf verdrehen kann und macht das auch ziemlich hemmungslos. Sie ist alles andere als naiv, auch wenn das im Buch stellenweise so rüber kommen mag.

Wenn man das und ihren „Jagdinstinkt“, der sie so versessen auf Aiden macht, nicht berücksichtigt, mag das Buch stellenweise überaus oberflächlich wirken, behält man das allerdings im Hinterkopf gleicht das viele der vermeintlichen „Schwächen“ der Geschichte wieder aus.

Alles in allem ist „Blood and Chocolate“ eine ganz gelungene Geschichte, in der es weniger um die Romanze zwischen Vivien und Aiden geht als viel mehr um die Beziehungen in Viviens Familie, dem Rudel. Weder die Ausarbeitung der Charaktere noch die sprachliche Ausführung sind besonders hochwertig aber das Buch ist auf jeden Fall eine nette Zwischendurchlektüre für Fans der pelzigen Gestaltwandler.
 
 


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Mit herzlichem Dank an den Heyne fliegt Verlag, der so freundlich war, mir dieses Rezensionsexemplar zur Verfügung zu stellen
Heyne fliegt
 
 
3 Sterne - Okay

 
 
Die Autorin
 
Annette Curtis Klause wurde in Bristol, England, geboren und kam als Teenager in die USA. Mit fünfzehn Jahren schrieb sie Vampir-Gedichte, die sie dann auch zu ihrem ersten Roman inspirierten. Sie lebt mit ihrem Mann und ihren Katzen in Hyattsville, Maryland, und leitet als Bibliothekarin die Kinderbuchabteilung der Aspen Hill Community Library in Montgomery County.
 
 

Veröffentlicht von Rike

20something | bibliomanisches Bücherfresserchen, Leseratte, Bibliophile | begeisterte Fantasy-Leserin, die auch gerne mal queerbeet liest | Studentin der Anglistik, Amerikanistik und Germanistik | bekloppter Sprachnerd, der zusätzlich noch Spanisch, Niederländisch und Russisch lernt | Serienjunkie, Geek (und manchmal Fan) Girl | Whovian | Chaotin | BookCrosserin | Bloggerin seit ca. 2005 und seit 2010 konstant auf Anima Libri - Buchseele

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2 Kommentare zu “Rezension zu Blood & Chocolate von Annette Curtis Klause”

  1. Ich habe das Buch vor ein paar Tagen gelesen und war total gefesselt vom Buch, sodass ich es nicht aus der Hand legen konnte.
    Als ich gesehen habe, dass das Buch schon so alt ist, bin ich beinah vom Stuhl umgekippt, denn ich habe das gar nicht bemerkt.
    Ich wusste gar nicht, dass es einen Film zum Buch gibt und habe mir mal die Handlung auf Wikipedia durchgelesen und stimmt, dass Buch ähnelt dem Film gar nicht von der Handlung her.

    LG May

  2. Ich kenn nur den Film, hab aber mal im Buchladen in das Buch reingeschnuppert und gemerkts, das Buch und Film ein völlig anderes Ende haben. Irgendwie seltsam. Wenn ich ein Buch verfilme, kann und muss ich mich doch an dem Buch orientieren. So ist es doch eine ganz andere Geschichte. Trotzdem interessiert mich das Buch.

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