Rezension zu Interview mit einem Vampir: Claudias Story von Anne Rice

Ich stehe Anne Rice ja mit wirklich total gemischten Gefühlen gegenüber. Während ich einige ihrer Bücher (Interview mit einem Vampir, Armand der Vampir oder auch Königin der Verdammten) absolut grandios finde, sind ihre meisten Geschichten für mich eine Katastrophe. Zum Glück beschäftigt sich dieses Buch mit einer meiner Lieblingsgeschichten und das noch dazu aus einem für mich sehr faszinierenden Blickwinkel.

Wer sich hier neue Inhalte erhofft, der wird enttäuscht werden, denn wie der Titel bereits sagt, erzählt der Comic/Manga/was auch immer „Interview mit einem Vampir: Claudias Story“ die Geschehnisse aus dem Anne Rice Klassiker „Interview mit einem Vampir“ aus einer neuen Perspektive, der des Kindvampirs Claudia.

Und das ist Ashley Marie Witter wirklich hervorragend gelungen. Der Illustratorin gelingt es hervorragend die Stimmung und die Gefühle des ewigen Kindes einzufangen und ihre düsteren und stimmungsvollen Zeichnungen unterstreichen das hervorragend – mystisch, düster, geheimnisvoll und absolut faszinierend.

Alles in allem hat mir „Interview mit einem Vampir: Claudias Story“ wirklich hervorragend gefallen und es ist eine Empfehlung für alle Fans des Originalromans.

Veröffentlicht von Rike

20something | bibliomanisches Bücherfresserchen, Leseratte, Bibliophile | begeisterte Fantasy-Leserin, die auch gerne mal queerbeet liest | Studentin der Anglistik, Amerikanistik und Germanistik | bekloppter Sprachnerd, der zusätzlich noch Spanisch, Niederländisch und Russisch lernt | Serienjunkie, Geek (und manchmal Fan) Girl | Whovian | Chaotin | BookCrosserin | Bloggerin seit ca. 2005 und seit 2010 konstant auf Anima Libri - Buchseele

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