Rezension zu Holly: Die verschwundene Chefredakteurin von Anna Friedrich

Tja… Das, ähm, war wohl nichts. Ich hatte zwar schon so meine Befürchtungen, denn die Reaktionen zum ersten Teil der Holly-Serie von Anna Friedrich waren ja doch eher wenig begeistert, aber im Endeffekt hat mich „Holly: Die verschwundene Chefredakteurin“ dann doch noch damit überraschen können, wie konfus es ist.

Denn konfus ist hier alles:
– der völlig emotionslose Schreibstil, dem ich ja eventuell noch etwas hätte abgewinnen können, wäre er nicht so durcheinander gewesen
– die Charaktere, von denen es viel zu viele gab und zwischen die Handlung ständig gewechselt hat, wobei kaum einer mehr als einmal zu Wort kam, sodass man mit keinem von ihnen warm werden konnte
– und natürlich auch die Handlung, der man allein schon Schreibstil, Charakteren und Perspektivwechsel sei Dank kaum folgen konnte, die aber auch sonst nicht wirklich sinnig war

Hier und da gibt es wirklich interessante Ansätze, so zum Beispiel den ungewöhnlichen Schreibstil, aber es herrscht einfach allgemein ein solches Chaos in Anna Friedrichs „Holly: Die verschwundene Chefredakteurin“, dass man diese wenigen Elemente kaum genießen kann. Leider nicht mein Fall, wobei es mit den kommenden Bänden durchaus besser werden könnte – das Potential ist, denke ich, irgendwo in diesem Wirrwarr versteckt.

Veröffentlicht von Rike

20something | bibliomanisches Bücherfresserchen, Leseratte, Bibliophile | begeisterte Fantasy-Leserin, die auch gerne mal queerbeet liest | Studentin der Anglistik, Amerikanistik und Germanistik | bekloppter Sprachnerd, der zusätzlich noch Spanisch, Niederländisch und Russisch lernt | Serienjunkie, Geek (und manchmal Fan) Girl | Whovian | Chaotin | BookCrosserin | Bloggerin seit ca. 2005 und seit 2010 konstant auf Anima Libri - Buchseele

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