Rezension zu Wo Licht war von Anna Carey

Anna Carey - Wo Licht warAdd on GoodReadsAnna Carey – Wo Licht war
 
Originaltitel: Eve
Verlag: Loewe Verlag
Format: Taschenbuch
Seiten: 304
ISBN: 978-3785571033
 
 

[mygenres] Band 1 der Serie „Eve & Caleb“
 
 

Wie überlebst du, wenn du vor allem fliehen musst, was du kennst?
Seit ihre Mutter während der Großen Seuche vor 16 Jahren gestorben ist, lebt Eve in einem Mädcheninternat. Hier wird sie zu einem wertvollen Mitglied der neuen Gesellschaft ausgebildet – glaubt sie zumindest. Als Eve erkennt, wie sehr sie und die anderen Mädchen ausgebeutet werden sollen, flieht sie. Doch auf ein Überleben in der Wildnis und auf die Flucht vor den Soldaten des Neuen Amerikas ist Eve nicht vorbereitet. Unerwartet hilft ihr Caleb, ein junger Rebell. Kann Eve ihm trauen? Sie weiß, die Soldaten werden die Suche nicht aufgeben, und Caleb ist ihre einzige Möglichkeit zu überleben. Sie muss ihr Leben in die Hände eines Fremden legen.

„Wo Licht war“ ist der erste Band der Eve & Caleb-Trilogie.

 
 
Meinung:
 
Und noch eine Jugenddystopie… Und noch dazu nicht mal eine besonders gute. Leider konnte ich mit „Wo Licht ist“ nicht wirklich etwas anfangen. Das Buch war durch und durch solide, aber kam eben nicht übers Mittelmäßige hinaus, was die ganze Geschichte verdammt zäh und langatmig gemacht hat.

Das fing an mit dem Schreibstil der Autorin Anna Carey, der sowohl im Original als auch in der Übersetzung recht langweilig ist. Dem ganzen fehlte für mich einfach das gewisse Etwas, denn Careys Schreibstil hat sich für mich in keinster Weise erkennbar von der Masse abgehoben.

Ähnliches gilt für die Charaktere. Eve war so… so unglaublich blass und flach und völlig unpassend für diese Welt und ihre Erlebnisse. Es war als wäre sie einfach nur eine schemenhafte Skizze, an der alles, was geschehen ist, einfach so abprallt ohne eine erkennbare Spur zu hinterlassen. Auch Caleb machte auf mich nicht unbedingt den Eindruck, als würde er eine großartige Charakteretwicklung durchmachen.

Es war einfach so, als könnte niemandem das Geschehen etwas anhaben, alle Charaktere sind auf dem Punkt hängen geblieben, auf dem sie zu Beginn des Romans standen und das war bei vielen nicht unbedingt sehr weit entwickelt. Allerdings passierte in meinen Augen auch nicht allzu viel in diesem Roman. Die Handlung war einfach so arg dünn, dass es teilweise einfach einschläfernd war.

Und, was mir noch sehr viel weniger gefallen hat, war dass die einzelnen Ereignisse irgendwie in keinerlei Verhältnis zueinander standen. Nach den wirklich doch sehr gravierenden Ereignissen zu Beginn des Buchs, passiert einfach nicht mehr wirklich etwas, was dazu passen würde, sondern nur seichtes Dahingeplänkel.

Vielleicht ist das alles ja nur meine Einbildung gewesen, aber für mich hat dieses Buch wirklich gar nichts geboten, was irgendwie spannend gewesen wäre, abgesehen mal von der eigentlichen Grundidee des Buchs, die allerdings quasi völlig untergeht. Das Buch ist nicht schlecht, man kann es lesen, aber eine Empfehlung ist es meiner Meinung nach nicht wert.
 
 


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3 Sterne - Okay

 
 
Die Autorin
 
Anna Carey wuchs in Long Island auf und wollte als Kind Malerin, Staatsanwältin, Flötistin, Physiotherapeut oder Grafikdesignerin werden. Sie entschloss sich schließlich, Bücher zu schreiben, da sie als Autorin alle ihre Kindheitsträume verfolgen konnte. Sie studierte Literatur und Kreatives Schreiben an der New York University und arbeitete als Lektor für Kinder- und Jugendbücher. „Wo Licht war“ ist ihr erster Jugendroman.
 
 

Veröffentlicht von Rike

20something | bibliomanisches Bücherfresserchen, Leseratte, Bibliophile | begeisterte Fantasy-Leserin, die auch gerne mal queerbeet liest | Studentin der Anglistik, Amerikanistik und Germanistik | bekloppter Sprachnerd, der zusätzlich noch Spanisch, Niederländisch und Russisch lernt | Serienjunkie, Geek (und manchmal Fan) Girl | Whovian | Chaotin | BookCrosserin | Bloggerin seit ca. 2005 und seit 2010 konstant auf Anima Libri - Buchseele

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