Rezension zu Wolfsschlucht von Andreas Föhr

Ende April am Tegernsee wird ein Bestattungsunternehmer erschossen in seinem Leichenwagen in einer Mangfall gefunden. Kurze Zeit später wird eine junge Frau entführt und deren Wagen wird in der Wolfsschlucht, aufgespießt von einem Maibaum, entdeckt. Zwei mysteriöse Fälle, die anscheinend zusammenhängen, wie Kommissar Wallner nach kurzer Zeit herausfindet. Auch der Vater, der entführten Frau, ein Psychiater, mit eigener Klink, scheint in die Fälle verwickelt zu sein.  Unterstützung bekommt er wie immer von Wachtmeister Kreuthner, der wie häufig, eher zufällig, über Dinge stolpert, die zu Aufklärung beitragen können.

Die Bücher von Andreas Föhr sind wie immer ein Leseerlebnis, mit jeder Menge Spannung, einer Story, die logisch und interessant aufgebaut ist, mit viel Humor und mit jeder Menge skurriler Charaktere, die sehr lebendig daherkommen. Ob das jetzt der ständig frierende Wallner ist, der auch im April bei schönstem Frühlingswetter noch seine Daunenjacke trägt, sein Opa Manfred, der viel zu oft unfreiwillig auf der Polizeistation auftaucht oder natürlich Kreuthner, der versoffene, oft hart am Rande der Legalität dahinsegelnde Polizist, sie alle sorgen für gute Unterhaltung. Auch der sechste Band der Reihe ist wieder sehr empfehlenswert.

Veröffentlicht von ChristineBorg

ChristineBorg aka Frau Borg brachte als Krimi-Rezensentin etwas Abwechslung in die Buchauswahl auf "Anima Libri - Buchseele". Ihre Spezialität: Regionalkrimis deutschsprachiger Autorinnen. Frau Borg ist nicht länger als Rezensentin für diesen Blog tätig.

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