Rezension zu Tod im Tulpenfeld von Andrea Kockler

Gleich zwei Professoren werden an der Universität in Trier kurz nacheinander ermordet und für beide findet sich schnell ein Verdächtiger. Als dann noch ein Dritter knapp einem Anschlag entgeht, drängt sich dann doch die Frage auf, ob nicht ein Zusammenhang zwischen den Fällen besteht .Kommissar Leidinger, ein eher ruhiger Mensch und sein neuer Kollege Tilly, aus dem Bayerischen nach Trier versetzt, der aussieht wie ein Undercover-Drogenfahnder, geben sich redlich Mühe, sich im Universitätsdschungel zurecht zu finden, stochern aber eher ziellos herum. Ähnlich erging es auch mir, da es nicht einfach ist, die einzelnen Institute und Lehrenden auseinander zu halten.

Das Buch hat einige witzige Dialoge und skurrile Situationen vorzuweisen, die die Lektüre recht unterhaltsam machen, doch leider bleiben die Akteure, vor allem die Kommissare relativ flach, Andeutungen zum persönlichen Umfeld werden kurz angesprochen, aber nicht vertieft.

Ein ganz unterhaltsames Buch, schnell zu lesen, nicht ohne Spannung, aber auch verwirrend, da viele Dinge angedeutet, aber nicht weiter verfolgt werden. Mir fehlte etwas der rote Faden.

Veröffentlicht von ChristineBorg

ChristineBorg aka Frau Borg brachte als Krimi-Rezensentin etwas Abwechslung in die Buchauswahl auf "Anima Libri - Buchseele". Ihre Spezialität: Regionalkrimis deutschsprachiger Autorinnen. Frau Borg ist nicht länger als Rezensentin für diesen Blog tätig.

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