Rezension zu All I want for Christmas von Amy Silver

„All I want for Christmas“ von Amy Silver ist lockere, leichte und relativ seichte Gute-Laune-Weihnachts-Literatur. Die Geschichte liest sich schnell weg, der Schreibstil von Amy Silver ist angenehm und gut verständlich, die Charaktere sind ansprechend genug gestaltet, dass man mit ihnen mitfühlen kann und alles in allem verbreitet diese Geschichte einfach eine schöne Weihnachtsstimmung.

Im Zentrum der Geschichte stehen Bea, verwitwete Mutter eines kleinen Sohnes, trockene Alkoholikerin und Inhaberin des Cafés Honey Pot, Olivia, die Angst vor den Feiertagen mit der Familie ihres Freunds – seit neustem Verlobten, auch das ein Grund für ihre Angst – hat, und Chloe, eine egozentrische, kaltherzige Anwältin, die in einer Affäre mit einem verheirateten Mann steckt.

Jede der drei Frauen hat also ihr Päckchen zu tragen und ihre Bekanntschaft mit einander ist es, die den Weg zur Lösung dieser Probleme bietet. Dabei ist vieles recht überspitzt und auch ziemlich klischeelastig dargestellt, trotzdem ist so vieles dabei, das man selbst aus dem Alltag kennt, dass man sich durchaus gut darin wiederfinden kann.

So bietet Amy Silvers „All I want for Christmas“ leichte, aber wirklich weihnachtliche Unterhaltung, die Geschichte ist, entsprechend der inhaltlichen Länge – immerhin umfasst die Handlung nur die Zeit vom 14. bis 25. Dezember -, kurzweilig und lässt sich schnell lesen. Geschmackssache, aber in meinen Augen ganz nett.

Veröffentlicht von Rike

20something | bibliomanisches Bücherfresserchen, Leseratte, Bibliophile | begeisterte Fantasy-Leserin, die auch gerne mal queerbeet liest | Studentin der Anglistik, Amerikanistik und Germanistik | bekloppter Sprachnerd, der zusätzlich noch Spanisch, Niederländisch und Russisch lernt | Serienjunkie, Geek (und manchmal Fan) Girl | Whovian | Chaotin | BookCrosserin | Bloggerin seit ca. 2005 und seit 2010 konstant auf Anima Libri - Buchseele

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