Rezension zu Meridian: Dunkle Umarmung von Amber Kizer

Buchkritik:

Hinter der Geschichte der jungen Meridian steckt eine wahnsinnig gute Idee, nur leider konnte mich die Geschichte einfach nicht gefangen nehmen. Die Charaktere, die eigentlich wirklich viel versprechend sein könnten, bleiben größtenteils schemenhaft und flach, denn die Autorin arbeitet leider nicht einmal ihre Hauptperson wirklich aus, sondern skizziert sie lediglich an.

Dazu kommt, dass auch über die Art der Fenestra nur sehr, sehr wenig erzählt wird, was größtenteils mit an den unausgereiften Charakteren liegt. Die gesamte Geschichte wird dadurch sehr oberflächlich und dreht sich eigentlich nur noch um die Romanze zwischen Meridian und Tens, die mir beide eher unsympathisch waren.

Trotzdem, die Idee ist so gut, so vielversprechend, dass ich nicht umhin konnte das Buch trotzdem bis zur letzten Seite durch zu lesen, in der Hoffnung, dass noch ein bisschen Sinn und Spannung aufkommt. Leider wurde nicht viel daraus, aber die Hoffnung gebe trotzdem nicht auf und werde daher auch dem zweiten Band eine Chance geben.

Fazit:

Leider wirklich nicht so meins, ich konnte mich einfach nicht recht mit dem Schreibstil anfreunden, aber ich werde dem zweiten Band auf jeden Fall auch noch eine Chance geben.

Das Cover:

Schön und stimmungsvoll!

Veröffentlicht von Rike (Filia Libri)

20something | bibliomanisches Bücherfresserchen, Leseratte, Bibliophile | begeisterte Fantasy-Leserin, die auch gerne mal queerbeet liest | Studentin der Anglistik, Amerikanistik und Germanistik | bekloppter Sprachnerd, der zusätzlich noch Spanisch, Niederländisch und Russisch lernt | Serienjunkie, Geek (und manchmal Fan) Girl | Whovian | Chaotin | BookCrosserin | Bloggerin seit ca. 2005 und seit 2010 konstant auf Anima Libri - Buchseele

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1 Kommentare zu “Rezension zu Meridian: Dunkle Umarmung von Amber Kizer”

  1. Ich habe dieses Buch ebenfalls gelesen und ich kann dir nur zustimmen. Irgendetwas hat an dem Buch gefehlt. Das Ende hat mich ebenfalls etwas unbefriedigt zurück gelassen. Das Buch wirkt irgendwie so als wäre es ohne Seele geschrieben worden. Einfach niedergeschrieben ohne wirklich an der Geschichte teilzunehmen. Aber die Story war so spannend, dass ich auch den zweiten Teil lesen werde. Ich gebe dem ganzen eine Chance und hoffe dass das unbefriedigende Ende nun einen Sinn bekommt.

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