Rezension zu Soul Seeker: Vom Schicksal bestimmt von Alyson Noel

Alyson Noel - Soul Seeker: Vom Schicksal bestimmtAdd on GoodReadsAlyson Noel – Soul Seeker: Vom Schicksal bestimmt
 
Originaltitel: Soul Seekers: Fated
Verlag: Page & Turner
Format: Gebunden mit Schutzumschlag
Seiten: 448
ISBN: 978-3442204069
 
 

[mygenres] Band 1 der Serie „Soul Seekers“
 
 

Eine zarte Liebe, von Dunkelheit bedroht

Plötzlich ist im Leben der 16-jährigen Daire Santos nichts mehr so, wie es war. Von einem Tag auf den anderen hat sie schreckliche Visionen, Krähen und Geister verfolgen sie, während die Zeit still zu stehen scheint. Und dann wird sie in ihren Träumen auch noch heimgesucht von einem unbekannten Jungen mit wunderschönen blauen Augen. Daire glaubt, den Verstand zu verlieren. Erst als sie zum ersten Mal Kontakt zu ihrer Großmutter aufnimmt, scheint sich alles zu klären. Denn von ihr erfährt sie, dass sie ein Soul Seeker ist. Nur sie hat die Fähigkeit, zwischen den Welten der Lebenden und der Toten zu wandeln. Doch dann begegnet sie Dace, dem Jungen mit den schönen blauen Augen in der Wirklichkeit, und von dem Augenblick an ringt ihre Großmutter mit dem Tod. Kann es sein, dass dieser charmante Junge nicht der ist, der er vorgibt zu sein und eine dunkle Gefahr von ihm ausgeht?

 
 
Meinung:
 
Eigentlich hatte ich mir ja fest vorgenommen niemals wieder etwas von Alyson Noel zu lesen, nachdem ich schon beim ersten Band ihrer hochgelobten Immortals-Serie, Evermore, die totale Krise bekommen habe. Ich muss aber zugeben, ich habe mich ködern lassen, doch etwas zu diesem Buch zu machen. Und auch wenn es bestimmt nicht mein neues Lieblingsbuch wird, hat es mir doch tausendmal besser gefallen als Evermore.

Ich muss allerdings dazu sagen, dass meine Erwartungen auch wirklich nicht besonders hoch waren. Trotzdem, die Weiterentwicklung im Vergleich zu Evermore ist deutlich. Das erste, was mir positiv aufgefallen ist, war, dass die Autorin sich hier nicht so dermaßen auf die Romanze fokusiert, sondern es erst einmal hauptsächlich um Daire geht, deren Charakter sich im Laufe des Buchs tatsächlich weiter entwickelt und die mir, nach einigen anfänglichen Schwierigkeiten, auch ziemlich sympatisch geworden ist.

Und auch die phantastische Seite des Buchs fand ich deutlich ansprechender und vor allem besser umgesetzt als bei Evermore. Mythologie ist sowieso ein Thema, das mich sehr reizt und ich finde es immer wieder sehr spannend, wenn sich ein Autor anstatt der griechischen oder römischen Kultur z.B. der der Indianer widmet, die Noel es hier getan hat.

Der Nachteil dabei ist natürlich, dass ich von diesem Thema nicht allzu viel Ahnung habe und daher nicht sagen kann, ob die Autorin sich hier an tatsächliche Geschichten hält und ihre Recherche richtig gemacht hat, oder ob sie sich einfach etwas zusammen gesponnen hat. Allerdings liest sich die Geschichte schlüssig und steht auch nicht im Widerspruch zu dem Bisschen, das ich weiß, von daher war es wirklich interessant zu lesen.

Warum das Buch dann allerdings doch nur drei Sterne von mir bekommen hat? Ganz einfach. Während Daire sich in der Gegenwart des „Bösewichts“ absolut wünschenswert verhält und nicht in Schwärmereien versinkt, wird sie in der Gegenwart seines Zwillings, der rein zufällig deutlich netter und noch ein Stückchen heißer ist als sein Bruder, prompt zu einem dieser Charaktere, deren einzige Darseinsberechtigung es zu sein scheint, ohne Sinn und Verstand irgendwelchen dahergelaufenen Kerlen hinterher zu schwärmen.

Dadurch kam es immer wieder zu Momenten, die mich unschön an Evermore erinnert haben und die dem Buch vieles wieder genommen haben. Trotzdem, die Nebencharakere, der dahergelaufene Kerl übrigens inklusive, sind der Autorin wirklich gut gelungen und haben deutlich mehr Persönlichkeit und damit auch größeren Einfluss auf die Geschichte, als das in Evermore jemals der Fall war.

Alles in allem ist Soul Seeker: Vom Schicksal bestimmt ein vielversprechender Serienauftakt und ich bin gespannt darauf, wie Noel die Geschichte weiterspinnen wird.
 
 


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Mit herzlichem Dank an den Page & Turner Verlag, der so freundlich war, mir dieses Rezensionsexemplar zur Verfügung zu stellen
Page & Turner
 
 
3 Sterne - Okay

 
 
Die Autorin
 
Alyson Noël ist eine preisgekrönte Autorin, die bereits mehrere Romane veröffentlicht hat. Mit ihrer »Evermore«-Serie stürmte sie auf Anhieb nicht nur die internationalen, sondern auch die deutschen Bestsellerlisten und eroberte unzählige Leserinnenherzen. Die Übersetzungsrechte für ihre Bücher wurden bisher in 35 Länder verkauft und auch die Filmrechte schnell vergeben. Alyson Noël lebt in Laguna Beach, Kalifornien.
 
 

Veröffentlicht von Rike

20something | bibliomanisches Bücherfresserchen, Leseratte, Bibliophile | begeisterte Fantasy-Leserin, die auch gerne mal queerbeet liest | Studentin der Anglistik, Amerikanistik und Germanistik | bekloppter Sprachnerd, der zusätzlich noch Spanisch, Niederländisch und Russisch lernt | Serienjunkie, Geek (und manchmal Fan) Girl | Whovian | Chaotin | BookCrosserin | Bloggerin seit ca. 2005 und seit 2010 konstant auf Anima Libri - Buchseele

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2 Kommentare zu “Rezension zu Soul Seeker: Vom Schicksal bestimmt von Alyson Noel”

    1. Das freut mich, dass dir die Serien alle so gut gefallen haben 😉
      Und was die Sterne angeht: Ähm tja, das kommt davon… Da habe ich offensichtlich nicht richtig hingeschaut, das sollten unten natürlich auch drei Sterne sein 😉

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