Rezension zu Melbtal von Alexa Thiesmeyer

Zwei Tote in Bonner Seniorenheimen sind nicht unbedingt auffällig, wäre nicht Privatdetektiv Freddy, von einer seltsamen Klientin, an den Tagen danach dorthin geschickt worden, um zu prüfen, ob man in den Heimen gut versorgt wird. Seine Klientin, angeblich eine Gräfin von.. will nicht so recht mit ihren Beweggründen für die Recherchen herausrücken. Zusammen mit seiner guten Freundin Pilar, die ihm schon häufiger geholfen hat und seiner Lebensgefährtin versucht Freddy dem Geheimnis der Gräfin auf die Spur zu kommen und stößt auf eine dreißig Jahre alte Geschichte.

Alexa Thiesmeyer schafft es auch in diesem Buch , wie in ihrem ersten Krimi „Kottenforst“, eine sehr gute Spannung aufzubauen, die sich von Seite zu Seite steigert. Ihre Protagonisten sind sehr vielschichtig dargestellt, man kann sich gut in sie hineinversetzen und mitfiebern. Die Geschichte wird in verschiedenen Zeiten und Handlungssträngen erzählt, die vom Leser viel Konzentration erfordern. Eine tolle spannungsreiche Geschichte, die sich in Bonns wildestem Tal, dem Melbtal abspielt.

Veröffentlicht von ChristineBorg

ChristineBorg aka Frau Borg brachte als Krimi-Rezensentin etwas Abwechslung in die Buchauswahl auf "Anima Libri - Buchseele". Ihre Spezialität: Regionalkrimis deutschsprachiger Autorinnen. Frau Borg ist nicht länger als Rezensentin für diesen Blog tätig.

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