Rezension zu Einstein’s Dreams von Alan Lightman

Mit „Einstein’s Dreams“ entführt Autor Alan Lightman seine Leser in eine fantastische Traumwelt – in Albert Einsteins Traumwelt, in der sich alles um die Zeit dreht, ob sie nun still steht, davon rennt oder rückwärts läuft, dreißig Mal lässt der Autor seinen Einstein träumen und dabei in ein kurioses Wunderland stürzen, in dem die Zeit zum eigentlichen Protagonisten der Geschichte wird.

Die Träume sind skurril, phantastisch und erschaffen Welten, die die Grenzen der Vorstellungskraft austesten. Die Zwischenabschnitte – die einzigen Textstücke, in denen der Leser Albert Einstein begegnet – geben den Träumen einen Halt in der Realität und lassen sie als Schritte des kreativen Prozesses Einsteins sichtbar werden, der gerade an seiner bahnbrechenden Relativitätstheorie feilt.

Alan Lightman hat mit „Einstein’s Dreams“ eine philosophische und poetische Homage an die Zeit geschaffen, die zum Nachdenken, Fantasieren und Träumen anregt, mich aber nicht durchgehend überzeugen konnte, da einige Abschnitte in meinen Augen doch etwas schwächer waren als andere. Trotzdem ist dieses kleine Büchlein mit seinem großen Inhalt eine klare Empfehlung wert!

Veröffentlicht von Rike (Filia Libri)

20something | bibliomanisches Bücherfresserchen, Leseratte, Bibliophile | begeisterte Fantasy-Leserin, die auch gerne mal queerbeet liest | Studentin der Anglistik, Amerikanistik und Germanistik | bekloppter Sprachnerd, der zusätzlich noch Spanisch, Niederländisch und Russisch lernt | Serienjunkie, Geek (und manchmal Fan) Girl | Whovian | Chaotin | BookCrosserin | Bloggerin seit ca. 2005 und seit 2010 konstant auf Anima Libri - Buchseele

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