Rezension zu Das göttliche Mädchen von Aimee Carter

Aimee Carter - Das göttliche MädchenAdd on GoodReadsAimee Carter – Das göttliche Mädchen
 
Originaltitel: The Goddess Test
Verlag: Luna
Format: Taschenbuch
Seiten: 298
ISBN: 978-3862783267
 
 

[mygenres] Band 1 der Serie „Das göttliche Mädchen“
 
 

Sie sind nach Eden gekommen, weil es der Wunsch ihrer sterbenskranken Mutter ist. Hier lernt Kate den attraktiven und stillen Henry kennen. Seit der ersten Begegnung fühlt sie sich auf unerklärliche Weise zu ihm hingezogen. Er sieht so gut aus und scheint gleichzeitig so … unendlich traurig zu sein.
Bald erfährt Kate, warum: Er ist Hades, der Gott der Unterwelt! Und er macht ihr ein unglaubliches Angebot: Er wird ihre Mutter heilen, wenn Kate sieben Prüfungen besteht und sein geliebtes Wintermädchen wird. Aber ob ihre Seele für ein Winterleben stark genug ist? Bisher haben alle ihr Scheitern mit dem Tod bezahlt.

 
 
Meinung:
 
Wie viel versprechend allein das Zitat auf dem Cover schon war: “Become immortal or die trying” (“Werde unsterblich oder stirbt be idem Versuch”) und die Vorstellung, dass Hades ausnahmsweise mal der Held der Geschichte ist und überhaupt das ganze Grundgerüst der Geschichte waren äußerst viel versprechend.

Leider hat die Geschichte aber schnell nachgelassen. Die Protagonistin Kate war für meinen Geschmack ein viel zu flacher, unausgereifter Charakter, viel zu naiv und unselbstständig für das, was sie in ihrem jungen Leben schon durchgemacht hat. Sie hatte die ganze Zeit über so eine Opferlamm-Rolle inne, aus der sie sich nicht befreien konnte oder wohl eher wollte, denn es gab kaum mal Anzeichen für eine noch so kleine Rebellion ihrerseits.

Ich konnte mich nur sehr, sehr schwer in sie hineinversetzten und viele ihrer Handlungen einfach nicht nachvollziehen und das ist wirklich schade, denn wenn mich der Hauptcharakter eines Buch nicht in seinen Bann ziehen kann, dann macht das Lesen direkt viel weniger Spaß.

Ein gutes Grundgerüst, eine spannende Idee, aber die Ausarbeitung der Charaktere lässt sehr zu wünschen übrig. Mal schauen, was die Fortsetzung bringt.
 
 


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2 Sterne - Geht so

 
 
Die Autorin
 
Aimée Cater wurde 1986 in Michigan geboren, wo sie heute noch lebt. Bereits mit elf Jahren hat sie angefangen, Romane zu schreiben. Sie geht gern ins Kino, spielt mit ihren Hunden und liebt es, jeden Morgen das Kreuzworträtsel in der Zeitung zu lösen.
 
 

Veröffentlicht von Rike

20something | bibliomanisches Bücherfresserchen, Leseratte, Bibliophile | begeisterte Fantasy-Leserin, die auch gerne mal queerbeet liest | Studentin der Anglistik, Amerikanistik und Germanistik | bekloppter Sprachnerd, der zusätzlich noch Spanisch, Niederländisch und Russisch lernt | Serienjunkie, Geek (und manchmal Fan) Girl | Whovian | Chaotin | BookCrosserin | Bloggerin seit ca. 2005 und seit 2010 konstant auf Anima Libri - Buchseele

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3 Kommentare zu “Rezension zu Das göttliche Mädchen von Aimee Carter”

  1. ich fand das buch eigentlich schon ziemlich gut, bzw. die idee der geschichte. aber auch ich fand kate etwas zu anders für das, was sie eigentlich schon alles durchgemacht hat.
    hades mochte ich aber schon sehr. :3

  2. Ich stand im Laden und konnte das Buch nicht aus der Hand legen. Die Idee fand ich klasse, da ich bis dahin noch keine Bücher mit dem Thema „Götter“ gelesen habe. Die Idee ist zwar irgendwie nichts neues mehr, aber das wird langsam wirklich schwer. Vielleicht liegt das aber auch an mir und der Tatsache dass ich dem Genre treu bleibe 😉 An dieser Stelle muss ich sagen, dass mir persönlich nicht wirklich aufgefallen ist, dass die Charaktere recht flach waren, da mir die sehr Story gefallen hat.

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