Rezension zu Der letzte Drache von Aileen P. Roberts

Ich bin mir immer noch nicht sicher, was genau ich eigentlich von Aileen P. Roberts und ihren Werken halten soll. Während ich den alleinstehenden Roman „Der Feenturm“ wirklich gut fand, konnte sie mich mit ihrer Serie „Thondras Kinder“ nicht so recht begeistern, auch wenn ich sie nicht schlecht fand, genau wie den Auftakt ihrer „Elvancor“-Serie, „Elvancor: Das Land hinter der Zeit“, den ich ganz gut fand, der mich aber nicht so begeistern konnte, dass ich die Folgebände auch gelesen hätte.

Daher war ich mir nicht so ganz sicher, was genau ich von diesem Werk hier halten soll. Aileen P. Roberts „Der letzte Drache“ ist der Auftakt der „Weltenmagie“-Trilogie, einer Fortsetzung der „Weltennebel“-Trilogie der Autorin – Das war mir über weite Teile des Buchs überhaupt nicht gewusst und ich habe die „Weltennebel“-Bücher auch nicht gelesen und kann daher reinen Gewissens sagen, dass sich dieses Buch auch ohne Vorkenntnisse gut lesen lässt.

Und gut lesen ließ es sich tatsächlich. Ich muss zugeben, ich habe ja schon eine Schwäche für Schottland. Und diese bedient die Autorin in ihren Büchern ja immer und immer wieder. So auch „Der letzte Drache“, der teils eben in der phantastischen Welt von Albany, teils aber im modernen Schottland spielt. Und eine Mischung aus Schottland und High Fantasy-Welt? Genau mein Ding!

Und Aileen P. Roberts hat die Thematik hier auch wirklich sehr, sehr gut umgesetzt und mich damit richtig begeistern können. Allerdings hat es eine Weile gedauert, bis ich in die Geschichte hineingefunden hatte. Der Einstieg ist mir recht schwer gefallen, ich bin nicht sofort mit dem Schreibstil und der Sprache der Autorin klar gekommen und musste mich erst einlesen.

Nachdem ich mich aber einmal eingelesen hatte, ist es mir relativ leicht gefallen in der Geschichte zu versinken und in die Welt, die die Autorin in „Der letzte Drache“ erschafft, einzutauchten. Denn diese ist facettenreich und vielschichtig und voller Magie – sowohl der phantastische als auch der schottische Part.

Gleiches gilt auch für die Charaktere. Mit diesen musste ich auch erstmal warm werden und mich mti ihnen anfreunden, nachdem ich mich jedoch einmal an sie gewöhnt hatte, fand ich sie weitestgehend großartig und sehr sympathisch, was es natürlich noch einfacher macht in diese Geschichte einzutauchen.

Alles in allem konnte mich Aileen P. Roberts mit „Der letzte Drache“ durchaus überzeugen, der Anfang ist mir etwas schwer gefallen und die Geschichte hat hier und da noch ihre kleinen Schwächen, aber im großen und ganzen ist der Roman ein gelungener Serienauftakt, den man auch versteht, wenn man die vorangegangene Serie „Weltennebel“ nicht kennt und der Lust auf die weiteren Bücher der „Weltenmagie“-Serie macht.

Veröffentlicht von Rike (Filia Libri)

20something | bibliomanisches Bücherfresserchen, Leseratte, Bibliophile | begeisterte Fantasy-Leserin, die auch gerne mal queerbeet liest | Studentin der Anglistik, Amerikanistik und Germanistik | bekloppter Sprachnerd, der zusätzlich noch Spanisch, Niederländisch und Russisch lernt | Serienjunkie, Geek (und manchmal Fan) Girl | Whovian | Chaotin | BookCrosserin | Bloggerin seit ca. 2005 und seit 2010 konstant auf Anima Libri - Buchseele

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