Rezension zu Der Rat der Wächter von A.J. Hartley

Der erste Band von A.J. Hartleys „Darwen Arkwright“-Serie hat mich wirklich überzeugen können, mit seiner humorvollen und spannenden Art, den sympathischen und dreidimensionalen Charakteren und der faszinierenden Thematik. Und auch wenn mich dieser zweite Teil, „Der Rat der Wächter“ nicht mehr ganz so sehr überzeugen konnte, ist es immer noch eine tolle Serie für jüngere wie ältere Leser.

Die Handlung selbst ist wirklich spannend, A.J. Hartleys Idee mit der Welt hinter dem Spiegel – wenn auch ein quasi schon klassisches Motiv, bekannt z.B. durch „Alice hinter den Spiegeln“, die Fortsetzung zu „Alice im Wunderland“ – und die Umsetzung von Silbrica, eben dieser Welt, gefällt mir nach wie vor sehr gut und ist vom Autor außerordentlich ansprechend – düster, spannend und atmosphärisch dicht – umgesetzt.

Allerdings sind mir die Charaktere nach einer Weile etwas auf die Nerven gegangen. Nicht, weil sie schlecht gemacht wären, im Gegenteil, sie sind dreidimensional und originell, aber Protagonist Darwen und seine Freunde bzw. Klassenkameraden kabbeln sich quasi ununterbrochen und mich persönlich hat das irgendwann dann doch ziemlich genervt.

Trotzdem ist „Der Rat der Wächter“ von A.J. Hartley eine solide Fortsetzung, in der der Autor nicht nur erneut eine sehr spannende Handlung spinnt, sondern auch verschiedenste interessante Themen, unter anderem Archäologie und Costa Ricas Kultur – neben Klassikern wie Freundschaft und Betrug, behandelt.

Veröffentlicht von Rike

20something | bibliomanisches Bücherfresserchen, Leseratte, Bibliophile | begeisterte Fantasy-Leserin, die auch gerne mal queerbeet liest | Studentin der Anglistik, Amerikanistik und Germanistik | bekloppter Sprachnerd, der zusätzlich noch Spanisch, Niederländisch und Russisch lernt | Serienjunkie, Geek (und manchmal Fan) Girl | Whovian | Chaotin | BookCrosserin | Bloggerin seit ca. 2005 und seit 2010 konstant auf Anima Libri - Buchseele

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