Rezension zu 101 Nacht

Naja, ne… Ich liebe Märchen aller Art und Ursprünge, bin ein großer Fan von 1001 Nacht und hatte „101 Nacht“ seit dessen Erscheinung ganz weit oben auf meinem Wunschzettel stehen. Dann habe ich es mir irgendwann spontan gekauft und ich muss sagen: Es ist schon ein Schmuckstück. Und sehr, sehr repetitiv.

Wie fast sämtliche Märchensammlungen, besonders aber eben solche wie „1001 Nacht“/“101 Nacht“, die in eine sich stetig wiederholende Rahmenhandlung eingebunden sind, ist auch „101 Nacht“ nichts, was man am Stück lesen sollte. Vielleicht noch nicht mal eine Geschichte pro Nacht. Dafür sind die Geschichten nicht abwechslungsreich genug und vor allem die Rahmenhandlung eben viel zu repetitiv.

Das ändert aber nichts daran, dass diese „kleine Schwester der 1001 Nacht“ wirklich interessant ist. Dafür sorgt natürlich nicht zu letzt auch der Anhang, mit dem Orientalistin und Übersetzerin Claudia Ott und der Manesse Verlag dieses Buch versehen haben. Darin gibt es neben Manuskript-Abbildungen jede Menge weiteres interessantes Infomaterial rund um „101 Nacht“, das ich zumindest sehr interessant fand.

Alles in allem ist „101 Nacht“ sicherlich keine locker-leichte Lektüre zum mal ebenso nebenher Lesen, das ändert aber nichts daran, dass es wirklich sehr interessant ist – für jeden Fan klassischer Märchensammlungen und 1001 Nacht definitiv eine dicke Empfehlung wert!

Veröffentlicht von Rike (Filia Libri)

20something | bibliomanisches Bücherfresserchen, Leseratte, Bibliophile | begeisterte Fantasy-Leserin, die auch gerne mal queerbeet liest | Studentin der Anglistik, Amerikanistik und Germanistik | bekloppter Sprachnerd, der zusätzlich noch Spanisch, Niederländisch und Russisch lernt | Serienjunkie, Geek (und manchmal Fan) Girl | Whovian | Chaotin | BookCrosserin | Bloggerin seit ca. 2005 und seit 2010 konstant auf Anima Libri - Buchseele

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