Rezension zu 1001 Nacht – Tausendundeine Nacht

Ich liebe Märchenbücher! Und dazu gehören nicht nur die deutschen Märchen der Brüder Grimm, von denen ich hier ja bereits mehrere Ausgaben rezensiert habe (z.B. die von Philip Pullman, die aus dem Taschen Verlag oder aber „Grimms Märchen ohne Worte“) sondern auch Märchen, Mythen und Sagen aus allen Ecken der Welt.

So natürlich auch der Klassiker der morgenländischen Märchensammlungen: Die Geschichten aus tausendundeiner Nacht.

Diese Ausgabe des Nicol-Verlags ist ein besonderes Schmuckstück. Denn auf der Suche nach einer vollständigen Ausgabe dieser Märchensammlung habe ich zwar durchaus so einiges gefunden, aber das meiste davon war entweder unverschämt teuer oder aber sah einfach nicht schön aus – und ja, meine Märchenbücher (naja, zugegeben auch die meisten anderen Bücher) kaufe ich mir nicht zuletzt, damit sie im Regal gut aussehen 😉 – und diese hier bietet mit ihren nichtmal 20€ ein so ziemlich unschlagbares Preis-Leistungs-Verhältnis.

In dieser Ausgabe allerdings findet man nicht nur sämtliche Geschichten der ursprünglichen Sammlung, es handelt sich auch um eine der ersten deutschen Üübersetzungen aus dem 19. Jahrhundert, etwas, was ich immer wieder spannend finde. Dazu kommt, dass die beiden Bände auch optisch so einiges hermachen. Nicht nur die Gestaltung von Umschlägen und Schuber gefällt mir wirklich gut, auch im Inneren gibt es mehrere hunterd Illustrationen, die diese Geschichtensammlung sehr schön bebildern.

Inhaltlich gibt es vermutlich nicht allzu viel zu diesem Werk zu sagen, wer etwas für Märchen, Mythen und Sagen (und zwar nicht die kindgerechten Disney-Versionen) übrig hat und 1001 Nacht noch nicht kennt, der sollte sich schleunigst eine Ausgabe zulegen und allen anderen, die vielleicht gerade auf der Suche nach einer besonders schönen Ausgabe sind, kann ich diese hier wirklich nur ans Herz legen 🙂

Veröffentlicht von Rike (Filia Libri)

20something | bibliomanisches Bücherfresserchen, Leseratte, Bibliophile | begeisterte Fantasy-Leserin, die auch gerne mal queerbeet liest | Studentin der Anglistik, Amerikanistik und Germanistik | bekloppter Sprachnerd, der zusätzlich noch Spanisch, Niederländisch und Russisch lernt | Serienjunkie, Geek (und manchmal Fan) Girl | Whovian | Chaotin | BookCrosserin | Bloggerin seit ca. 2005 und seit 2010 konstant auf Anima Libri - Buchseele

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1 Kommentare zu “Rezension zu 1001 Nacht – Tausendundeine Nacht”

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