[>1000 Worte] Rezension zu Patsy Walker A.K.A. Hellcat! Volume 1 & 2 von Kate Leth

Katzen! Comics! Superheldinnen! Jep, ich finde alles drei großartig und das macht „Patsy Walker a.k.a. Hellcat“ von Kate Leth zu einer Versuchung, der ich nicht widerstehen konnte. Und so sind dann auch Teil 1 „Hooked on a Feline“ und Teil 2 „Don’t Stop Me-Ow“ bei mir eingezogen.

Dass Patsy Walker allerdings einer der ältesten Marvel Charaktere überhaupt ist und ich bei Marvel (und DC) Comics sowieso viel zu häufig Probleme habe, weil ich die ganze Vorgeschichte nicht kenne, ist mir erst danach wieder eingefallen… Aber erstaunlicherweise hat mir das hier kaum Schwierigkeiten bereitet. Denn auch wenn schon nach wenigen Seiten klar wird, dass Patsy eine ziemlich umfangreiche Vorgeschichte hat, ist „Patsy Walker A.K.A. Hellcat!“ trotzdem so aufgebaut, dass man auch ohne diese zu kennen gut in die Geschichte hineinkommt.

Und diese Geschichte ist wirklich ausgesprochen unterhaltsam. Es geht direkt actionreich los und bleibt es auch. Mein Favorit waren allerdings die vielen anderen Charaktere, die einem in dieser Geschichte begegnen – manche teilen eine Vorgeschichte mit Patsy, andere sind ganz neu. Zu Patsys Freunden gehört unter anderem Jennifer Walkers A.K.A She-Hulk, die ich besonders klasse fand. Auch auf Jessica Jones und Familie trifft der Leser. Überhaupt sind die vielen, teils ausgesprochen schrulligen Charaktere das, was diesen Comic für mich so unterhaltsam gemacht hat.

Was mich hingegen nicht durchgehend überzeugen konnte, war der Zeichenstil. Der ändert sich von Issue zu Issue und war mir an einigen Stellen einfach zu sehr auf niedlich getrimmt. Klar, der Comic ist insgesamt sehr humorvoll wohl auch eine fluffigere Version von Hellcat, aber trotzdem… An einigen Stellen sieht das ganze einfach zu sehr nach Kindercomic aus.

Ändert aber alles nichts daran, dass mir „Patsy Walker A.K.A. Hellcat“ bislang ausgesprochen gut gefällt. Ja, es ist ein eher fluffig-humorvoller Comic, der mehr auf leichte Unterhaltung setzt als Patsys düstere Vergangenheit aufzuarbeiten und ja, der Zeichenstil in einigen Issues war so gar nicht meins, aber insgesamt hatte ich trotzdem großen Spaß an diesem Comic. Wer also auf der Suche nach einem Superhelden-Comic ohne großes, düsteres Drama ist (wobei es hier natürlich Drama gibt. Es ist halt nur insgesamt ein nicht wirklich düsterer Comic), für den ist „Pasty Walker A.K.A. Hellcat“ von Kate Leth definitiv eine Empfehlung!

Veröffentlicht von Rike

20something | bibliomanisches Bücherfresserchen, Leseratte, Bibliophile | begeisterte Fantasy-Leserin, die auch gerne mal queerbeet liest | Studentin der Anglistik, Amerikanistik und Germanistik | bekloppter Sprachnerd, der zusätzlich noch Spanisch, Niederländisch und Russisch lernt | Serienjunkie, Geek (und manchmal Fan) Girl | Whovian | Chaotin | BookCrosserin | Bloggerin seit ca. 2005 und seit 2010 konstant auf Anima Libri - Buchseele

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