Rezept: Zimt-Apfel-Lasange

Es weihnachtet 😀 Eigentlich ist es ja noch ein wenig früh für weihnachtliche Speisen, aber als ich am Wochenende bei meiner Familie war, waren wir auch dem Herbstfest in Schloss Rheydt, wo es – neben massen anderer interessanter Stände – einen Stand von Pastanita gab, einer „Nudelmanufaktur“, die Nudeln in den außergewöhnlichsten Geschmacksrichtungen herstellen.

So auch Zimt- und Schokonudeln. Letzere gab es am Samstag in Form einer Schoko-Kirsch-Lasange, tierisch lecker und absolut empfehlenswert. Und heute habe ich mich mal an einem der beiden Rezepte für die Zimtnudeln probiert, die ich zu den Nudeln dazu bekommen habe, und zwar die Zimt-Apfel-Lasange.

Zutaten:

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– 125g Zimtnudeln (die gibt es hier zu bestellen: *KLICK*)

– 400g Apfelmus

– 1 Pck. Vanillepuddingpulver

– 500ml Milch

– 2 Pck. Vanillezucker

– Spekulatius

Puddingpulver und Zucker mit der Milch verrühren (gründlich, sonst gibt es eklige Klumpen!) und die Mischung unter ständigem Rühren einmal kurz aufkochen lassen.

Die ungekochten Nudeln, das Apfelmus und die Puddingmilch in eine Auflaufform schichten – in dieser Reihenfolge, also Nudeln unten, Pudding oben und die Milch dazwischen 😉 Dabei kann man das Schichten auch ruhig ein oder zweimal wiederholen, also insgesamt sechs oder neun statt nur drei Schichten machen.

Den Spekulatius zerbröseln, ruhig auch einige gröbere Stücke dabei lassen, und oben auf die Lasagne streuen. Dann das ganze in den vorgeheizten Backofen (200° C, Umluft 180° C) stellen und 40 Minuten warten.

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Man mag es gar nicht glauben, aber das Ganze schmeckt wirklich, wirklich lecker – wenn man Zimt mag, ansonsten ist das Ganze natürlich nichts. So aber ist diese Apfel-Zimt-Lasagne zwar eine irgendwie recht seltsame, außergewöhnliche Sache, nichtsdestotrotz aber sehr lecker.

Die Nudeln sind nach den 40 Minuten noch angenehm bissfest, das Apfelmus verleiht der Lasagne eine fruchtige Note, die super zum Zimtgeschmack der Nudeln passt, und der Spekulatius bildet eine tolle knusprige Kruste oben drauf.

Auf jeden Fall ein empfehlenswertes Rezept, gerade jetzt für die kältere Jahreszeit. Guten Appetit! 😀

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In diesem Fall habe ich das Apfelmus übrigens selbst gemacht, geht ganz einfach, man muss nur aufpassen, dass die ganze Geschichte nicht anbrennt 😀 Wer das Mus also selbst machen möchte braucht 4 kleine Äpfel (entsprechen etwa 600g), ein wenig Apfelsaft (Wasser oder anderer Saft gehen auch, ist Geschmackssache) und zwei Esslöffel braunen Zucker.

Die Äpfel schälen, entkernen und in Stücke schneiden. Den braunen Zucker in einem kleinen Topf unter Rühren erhitzen bis er flüssig wird. Dann mit einem Schuss Saft ablöschen. Die Apfelstücke hinzugeben und das Ganze bei niedriger Hitze köcheln lassen. Immer wieder schauen, ob noch genug Flüssigkeit da ist – die Äpfel dürfen nicht im Saft schwimmen aber anbrennen sollen sie auch nicht 😉 – und das Umrühren nicht vergessen.

Das Mus ist fertig, sobald es die Konsistenz hat, die eurem Geschmack entspricht – ich lasse gerne noch einige grobe Stücke über, man kann die Sache aber so lange kochen und die Äpfel zerstampfen, dass alle Stücke raus sind. Natürlich kann man auch noch Gewürze hinzugeben, aber für dieses Rezept wäre das unpassend 😀

Veröffentlicht von Rike

20something | bibliomanisches Bücherfresserchen, Leseratte, Bibliophile | begeisterte Fantasy-Leserin, die auch gerne mal queerbeet liest | Studentin der Anglistik, Amerikanistik und Germanistik | bekloppter Sprachnerd, der zusätzlich noch Spanisch, Niederländisch und Russisch lernt | Serienjunkie, Geek (und manchmal Fan) Girl | Whovian | Chaotin | BookCrosserin | Bloggerin seit ca. 2005 und seit 2010 konstant auf Anima Libri - Buchseele

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